Das Projekt

Im Rahmen des Projekts „Tagebuch der Gefühle” beschäftigen sich Schüler:innen der M. Friedländer Gesamtschule, zusammen mit der SBH Nordost GmbH, nun schon seit zwei Jahren thematisch mit dem Antisemitismus nach 1945. In der Fortsetzung dieses Projekts steht nach wie vor die Frage, „Warum verschwand der Antisemitismus in Deutschland nach 1945 nicht?“, im Mittelpunkt. In den vorherigen Teilen 4.1 „Di Leben“ sowie 4.2 „ Vant“ der Tagebücher der Gefühle, fanden die Projekteilnehmer:innen bereits einige Antworten auf diese Frage. Jedoch musste leider von ihnen festgestellt werden, dass Recherchen nicht immer gewünscht und nicht jeder das Anliegen des Projekts verstanden hat. Mit den Erkenntnissen und Ergebnissen der beiden ersten Teile kommen die Projektteilnehmer:innen für den dritten und neuen Teil „Tsuzamen“, den Verurteilungen oder Nichtverurteilungen von NS-Verbrechen auf die Spur. In diesem „Tagebuch“ wird die Zeit zwischen 1972 bis 1989 bearbeitet und durch Gefühle, Emotionen und Gedanken der Jugendlichen bewertet. Anhand der Verhandlungen ihrer Verbrechen benennen, beleuchten und beurteilen Teilnehmer:innen noch einmal für die Leser, besonders die Altersklasse von 15 bis 24 Jahren. Dabei soll die Sicht der Gleichaltrigen und die gemeinsame Sprache, von Jugendlichen für Jugendliche verstärkt werden. Im Rahmen des Projekts wird ein Comic für den Geschichtsunterricht erarbeitet sowie ein Film gedreht und auf und YouTube veröffentlicht. Zeitzeugengespräche werden mitgeschnitten und ebenfalls auf YouTube veröffentlicht. Zudem werden Lesungen zu den Tagebüchern für Schulen und öffentliche Veranstaltungen organisiert. Nach Abschluss der Projektlaufzeit, wird das neue Tagebuch der Gefühle „Tzsusamen” veröffentlicht, um es dann für den Unterricht zu nutzen.

Illustration: DKJS/Vasiliki Mitropoulou, markundmieze.de

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