• städtischer Raum
  • App
  • 15-16 Jahre
  • Medien & Digitalisierung, Rechtsextremismus & Populismus, Erinnerungskultur

Das Projekt

Im Geschichtsunterricht der 9. Klasse in der Dortmunder Europaschule soll ein Projekt zur Erinnerungskultur mit dem Schwerpunkt sowjetische Opfer von Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit um einen digitalen Lern- und Erinnerungspfad in Form einer App (BIPARCOURS) erweitert werden. In besonderem Maß erleben die Dortmunder Schülerinnen und Schüler die Wirksamkeit ihres demokratischen Handelns, wenn sie jedes Jahr am Volkstrauertag – den sie gern in „Friedenssonntag“ umbenennen möchten – auf dem Dortmunder Hauptfriedhof die Erinnerung an die Opfer der NS-Diktatur gestalten. Dabei hat ihnen in den vergangenen Jahren eine wachsende Zahl von Neonazis gegenübergestanden, die die Rituale des Volkstrauertages für ihre menschenverachtenden ideologischen Zwecke missbrauchen. Das an der Schule stattfindende Projekt fördert demokratisches Bewusstsein, indem die Schülerinnen und Schüler lernen, das öffentliche kommunale Erinnern an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gegen heutige Gegner der Demokratie aktiv zu verteidigen. Die Jugendlichen recherchieren dabei mit Unterstützung vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu den Gräbern der sowjetischen Opfer der NS-Diktatur und den Einzelschicksalen der Personen, die dort beerdigt sind. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für eine aufgeklärte und demokratische Erinnerungskultur und werden in ihrer Forschungsarbeit unterstützt und begleitet.

Die Schule

Europaschule Dortmund
(Sekundarschulen (beinhaltet: Haupt- und Realschulen, IGS, Gemeinschafts- und Gesamtschulen))
Dortmund

Der Partner

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Essen

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