• städtischer Raum
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  • 13-14 Jahre
  • Medien & Digitalisierung, Rechtsextremismus & Populismus, Erinnerungskultur, Werteverständnis & Meinungsbildung

Das Projekt

Angestoßen durch die Jugendinitiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ soll das Projekt „Engagiert gegen Rechts“ an der Marienschule Lippstadt in Zusammenarbeit mit der KSJ gezielt weiterentwickelt werden. Mit einem partizipativen Ansatz soll es für Schülerinnen und Schüler in Workshops und verschiedenen Veranstaltungen in der Marienschule und in der Stadt Lippstadt die Möglichkeit geben, das Bewusstsein für rechtsextreme Argumentationsmuster und Ideologien zu stärken und sich argumentativ damit auseinanderzusetzen. Im Kontext einer Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht der Stadt Lippstadt soll in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Lippstadt ein virtueller Stadtrundgang mithilfe einer App entwickelt werden. Die Jugendlichen recherchieren selbstständig Informationen zu den Erinnerungsorten und geben ihr Wissen an ihre Mitschülerinnen und -schüler sowie Interessierte weiter und setzen sich damit aktiv gegen das Vergessen der Verbrechen des NS-Regimes ein. Damit soll die lokale Erinnerungs- und Verantwortungskultur gestärkt werden, die mit dem digitalen Angebot insbesondere Kinder und Jugendliche ansprechen soll. Zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Rechtsextremismus“ gehört auch die Auseinandersetzung mit der aktuellen rechten Szene in Deutschland. Aus diesem Grund soll die bereits bestehende Kooperation mit der Abteilung für Verfassungsschutz des Innenministeriums NRW ausgebaut werden, indem die Schülerinnen und Schüler ein Dialogforum organisieren, in dem Aussteigerinnen und Aussteiger aus extremistischen Szenen den Jugendlichen von ihren Erfahrungen berichten. Durch vor- und nachbereitende Workshops mit Fachreferentinnen und -referenten werden die Themen von den Jugendlichen selbst bestimmt und in einem Peer-to-Peer-Learning weitergegeben. Themen dieser Workshops sind u.a. rechtsextreme Argumentationsmuster in den sozialen Medien. Davon ausgehend sind weitere Projekte wie etwa ein Thementag oder eine Podiumsdiskussion denkbar. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich über ein Schuljahr hinweg sowohl mit der Erinnerungskultur an die Verbrechen des NS-Regimes als auch mit aktuellen Formen des Rechtsextremismus in ihrer Umgebung. Im Rahmen gezielter Workshops und Veranstaltungen setzen sie sich aktiv für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft ein und machen sich fit gegen rechte Argumentationsmuster. Durch das Projekt „Engagiert gegen Rechts“ erfahren die Schülerinnen und Schüler, was sie selbst für ein demokratisches Zusammenleben tun können und setzen sich aktiv für die Werte einer freien und demokratischen Gesellschaft in ihrer Stadt ein. Die Katholische Studierende Jugend als Schülerinnen- und Schülerverband unterstützt traditionell die (außer-)schulische politische Bildung von Jugendlichen. Durch die Verbundenheit mit der Marienschule Lippstadt über die KSJ Stadtgruppe Lippstadt und das MarienSchulcafé lag eine Kooperation nahe. Beide Partner fördern so die Sprachfähigkeit nachfolgender Generationen, besonders in der (leider wieder wichtigeren) Auseinandersetzung mit (rechts-)extremen Parolen.

Die Schule

Marienschule Lippstadt. Privates Gymnasium
(Gymnasium)
Lippstadt

Ansprechpartner/in: Vanessa Ortkemper, Laura Schmitz, Aleksander Saveski

Der Partner

Katholische Studierende Jugend, Diözesanverband Paderborn
Dortmund

Ansprechpartner/in: Angela Scheller

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