Überblick

Damit am Ende des Entwicklungsprozesses ein zielgruppenspezifisches und praxisnahes Tool für Praktiker:innen entsteht, beziehen wir die Perspektiven der Praktiker:innen in unseren Prozess von Anfang an mit ein. Zu den Vertreter:innen aus der Praxis zählen z.B. pädagogische Fachkräfte aus Schulen und außerschulischen Einrichtungen. Diese Fachkräfte arbeiten in lokalen Projektverbünden im Rahmen des Landesprogramms OPENION – Bildung für eine starke Demokratie in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen. Zusätzlich dazu arbeiten wir eng mit Multiplikator:innen aus der Fachöffentlichkeit sowie der Demokratiebildung zusammen.

Mit der Entwicklung der Qualitätskriterien möchten wir den Praktiker:innen eine konkrete Arbeitshilfe für die Umsetzung ihrer Demokratiebildungsangebote zur Verfügung stellen. Mit dieser Unterstützung sollen sie: Qualitätskriterien der Demokratiebildung kennen; motiviert sein, mit diesen Kriterien zu arbeiten; ihre eigene Arbeit unter Berücksichtigung der Qualitätskriterien reflektieren und diese in ihrer beruflichen Praxis anwenden.

Mit der Praxis arbeiten wir in dem folgenden Beteiligungsformat:

  • OPENION-Netzwerktreffen:
    Die regelmäßigen Netzwerktreffen bieten den schulischen und außerschulischen Fachkräften aus den OPENION-Projektverbünden eine Plattform zur kontinuierlichen Vernetzung. Im Rahmen dieser Netzwerktreffen fragen wir die Fachkräfte, was sie für die Umsetzung erfolgreicher Demokratiebildung benötigen, welches Qualitätsverständnis sie an Demokratiebildung haben und welche formalen bzw. inhaltlichen Kriterien eine Arbeitshilfe für gute Demokratiebildung ihrer Meinung nach erfüllen muss.
  • Dialogforum:
    Die DKJS veranstaltet ein Dialogforum für Fach-, Lehr, - und Leitungskräfte der Demokratiebildung. Die Teilnehmer:innen erhalten frühzeitig einen transparenten Einblick in die Entwicklung der Qualitätsfelder und haben die Chance, den weiteren Prozess mitzugestalten. Im Mittelpunkt steht die Ergebnispräsentation der wissenschaftlichen Begleitung, die Jugendliche nach ihrer Perspektive hinsichtlich guter Demokratiebildung befragt. Das dient als Grundlage für die Diskussion einzelner Qualitätsfelder in parallelen Slots, die durch Kurzinputs von externen Referent:innen und einer Moderation gerahmt werden.